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Geburt, Frühgeburt

Die pränatale oder vorgeburtliche Medizin erlaubt es, das Kind schon im Mutterleib zu untersuchen, um Gewissheit darüber zu erlangen, ob es gesund ist. Und auch wenn der überwiegende Teil der Geburten ohne Komplikationen und natürlich verläuft, schätzen die meisten Frauen die Sicherheit einer Geburt im Krankenhaus, insbesondere in einem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1). Hier stehen alle medizinischen Möglichkeiten zur Verfügung, um bei Problemen unter der Geburt rasch eingreifen und beispielsweise einen Kaiserschnitt durchführen zu können sowie das Früh- bzw. Neugeborene unmittelbar nach der Geburt bestmöglich zu versorgen.

Die enge Zusammenarbeit mit der Geburthilfe sorgt dafür, dass auch kranke Neugeborene und Frühchen optimal medizinisch betreut und behandelt werden. Dabei werden die Mütter und Väter jederzeit in die Versorgung ihrer Kinder eingebunden.

Im Fokus

Frühchen Linus schlafend in seinem Bettchen, im Hintergrund eine Karte mit seinem Namen und dem Geburtsdatum

88 Tage Neonatologie

Es ist Ostermontag 2022. 18:14 Uhr. Linus kommt per Kaiserschnitt nach 25+1 Schwangerschaftswochen auf die Welt. 830 Gramm leicht. 35 cm klein. Kaum größer als ein herkömmliches Blatt Papier. Es folgen 88 Tage auf der Station der Neonatologie des Klinikums Westbrandenburg in Potsdam – einem speziellen Bereich für Früh- und kranke Neugeborene.

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