Die Frauenmilchbank | POTSDAM

Die Mutter- bzw. Frauenmilch spielt in der Ernährung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen eine wesentliche, gesundheitsfördernde Rolle. Daher ist es ein wichtiges Anliegen der Frauenmilchbank, qualitativ hochwertige Milch in ausreichender Menge zur Versorgung der kleinsten Kinder zur Verfügung zu stellen.

 

Die positiven Erfahrungen und Erfolge, welche wir auf unserer neonatologischen Station mit gespendeter Frauenmilch gemacht haben und auch wissenschaftliche Untersuchungen sprechen für den großen Nutzen der Frauenmilch zur Ernährung von Frühgeborenen.

Wie werde ich Spenderin?

Gerne geben wir Ihnen persönlich Auskunft, ob Sie als Spenderin geeignet sind. Eine Frauenmilchspende und die Auswahl gleichen dem Verfahren der Blutspende. Die Spende ist natürlich freiwillig.

 

Hier ein paar Kriterien, die Sie als Spenderin erfüllen sollten:

- Ihr Kind ist nicht älter als 4 Monate

- Sie sind eine gesunde, stillende Frau mit einem Überschuss an Milch

  (mindestens 800 ml pro Woche)

- Sie sind Nichtraucher und konsumieren weder Drogen noch Alkohol

 

Es erfolgt bei der ersten Spende eine ausführliche Anamnese und eine Blutuntersuchung:

- Erkrankungen

- Soziales Umfeld

- HBV, HCV, HIV, Syphilis, CMV, Toxoplasmose

 

Wenn Sie als Spenderin geeignet sind, geben wir Ihnen Richtlinien für die Aufbewahrung, Hygiene und den Transport der Milch.

 

Zahlen, Daten, Fakten 2016

- Aufbau der Milchbank im Jahr 1966

- 892 l Milchaufkommen insgesamt davon 141 l Spenderinnenmilch und 751,3 l

  Muttermilch

- 16 Spenderinnen

- 69,4 l Frauenmilch an die Kinder im Klinikum am Standort Potsdam verfüttert

- 24 l an andere Kliniken weitergegeben