Das können Sie selbst tun

Vorsorge und Selbsthilfe

Vorsorge

Tumoren im Bereich des Kopfes und des Halses gefährden lebensnotwendige Funktion (Atmung, Kauen, Schlucken), schränken die Funktion einiger Sinne ein (Geruch, Geschmack), und können die Stimme und das Sprechen erheblich beeinträchtigen. Gerade durch Tumoren im Bereich des Kopfes, Gesichtes und Halses kann die verbale und nonverbale Kommunikation erheblich beeinträchtigt werden.

Eine Früherkennung solcher Tumoren ist wichtig, da Frühstadien gerade im Kopf- und Halsbereich insgesamt eine gute Prognose aufweisen. Aber auch weiter fortgeschrittene Tumoren haben in Bezug auf die Prognose und die Lebensqualität nach der Behandlung häufig einen guten Ausgang.

Unterschiedliche Risikofaktoren können zu einer solchen Tumorerkrankung des Kopf- und Halsbereichs führen. Neben Alkohol- und Zigarettenkonsum können hier auch andere Faktoren eine wesentliche Rolle spielen: zum Beispiel berufsbedingte Schädigungen durch Asbest, Zement, oder Lösungsmittel. Aber es gibt auch durch Viren hervorgerufene Tumoren an Mandeln und Zunge (HPV, Humane Papilloma Viren), oder im Nasenrachen (EBV, Epstein-Barr-Virus). In den letzten Jahren nehmen gerade die HPV-assoziierten Tumoren in ihrer Häufigkeit zu.

Früherkennungsuntersuchungen, also ein so genanntes Screening der gesunden Bevölkerung gibt es für den Kopf-Hals-Tumoren nicht. Es ist daher ratsam, frühzeitig den Verdacht auf ein vom Arzt untersuchen zu lassen.

Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen können ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Behandlung sein: Sei es, um Ihnen in ihrer Selbstbestimmtheit und Kraft zu unterstützen und zu bestärken. Oder um unterschiedliche Wege der Krankheitsbewältigung aufzuzeigen. Manchmal sind die Kontakte und Gespräche innerhalb der Selbsthilfegruppen aber auch einfach nur ein Trost in schwierigen Zeiten.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen Kontakte zu einigen Selbsthilfegruppen zur Verfügung stellen.